Bundeswettbewerb Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2018

Bundeswettbewerb Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2018

Das Fachseminar für Altenpflege der TÜV Rheinland Akademie aus Aachen nimmt 2018 zum ersten mal an dem Bundeswettbewerb

„Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2018“, teil.

Zwei motivierte und engagierte Auszubildene wurden von den Schülerinnen und Schülern ausgewählt.

Ziele der Bundeswettbewerb sind unter anderen:
– Stärkung des Ansehens des Pflegeberufes in unserer Gesellschaft, positives Verankern, Hervorheben der qualitativ anspruchsvollen Arbeit in der Pflege und Betreuung von hilfe  –und pflegebedürftigen Menschen.
– Zusammenbringen vieler junger Menschen zum pflegerischen Wettstreit aus allen Teilen Deutschlands
– Unterstützung der Schulen bei der internen Qualitätssicherung.
Wir freuen uns sehr teilnehmen zu dürfen, und werden mit zwei Klassen unsere Schülerinnen  unterstützen

Regionalkonferenzen Fachkräftesicherung in den Gesundheitsberufen NRW 2017

„Tatsache ist: In einer älter werdenden Gesellschaft brauchen wir mehr und  gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und im gesamten Gesundheitswesen. Denn mit der Lebenserwartung steigt auch der Anteil derjenigen, die mehr präventive Angebote brauchen, weil sie ein höheres Risiko entwickeln, akut oder chronisch zu erkranken und pflegebedürftig zu werden.“
Ministerin Barbara Steffens,
aus dem Vorwort der LbG NRW 2015

Über die Konferenzen

Die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW bietet mit ihren Daten  und Analysen des Gesundheitswesens in NRW eine wesentliche Grundlage zur systematischen Planung einer zukunftsorientierten  Gesundheitsversorgung.
In den Regionalkonferenzen NRW 2017 bilden die Ergebnisse der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW die Basis. Die Konferenzen stellen die Weiterführung und Verbreitung zentraler Ergebnisse der Berichterstattung sicher. Aktualisierte und bis auf die Kreisebene regionalisierte Kennzahlen zu relevanten Entwicklungen werden vorgestellt.

Das umfasst unter anderem:

  • Arbeitsmarktentwicklung in den Gesundheitsberufen
  • Schülerzahlen- und Ausbildungsentwicklung/ Prognosen
  • Fachkräfteentwicklung/Prognosen
  • Pflegebedürftigkeit
  • Demografische Entwicklung

Ziel der Regionalkonferenzen

„Die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen der Berufe im Gesundheitswesen lassen sich nur beantworten, wenn regionale Besonderheiten in Entscheidungsprozessen Berücksichtigung finden. Sie bieten ein Fundament zur lokalen, zielgerichteten Förderung der Ausbildung, zur Netzwerkarbeit und gezielten Fachkräftesicherung“, so Prof. Michael

Isfort, verantwortlich für die Konferenzen.

Ziel der Konferenzen zur Fachkräftesicherung ist, die Daten der Landesberichterstattung um kleinräumige regionale Analysen zu ergänzen und in den fünf Halbtagesveranstaltungen vor Ort mit Akteuren aus der Gesundheitsbranche gemeinsam zu analysieren und in der regionalen Bedeutung einzuschätzen. Regionale Versorgungsallianzen sollen befördert werden, um so die Versorgungsplanung auf der Ebene der Kreise, kreisfreien Städte und der Regierungsbezirke zu realisieren. Die Regionalkonferenzen richten sich daher an die Leitenden der Ausbildungsstätten der Gesundheitsberufe aus den Sektoren Krankenhaus, Ambulante Pflege, Teil-
/Vollstationäre Pflege und den Praxen ebenso wie an Akteure der Berufsverbände, der Politik, der Kommunen sowie der regionalen Arbeitsagenturen.
Die Vorstellung der regionalen Daten wird ergänzt durch exemplarische Projekte der Regionen. Bildungsstätten und Unternehmen, die wegweisende
Strategien zur Ausbildung und Fachkräftesicherung entwickeln und umsetzen, berichten über ihre Projekterfahrungen

Know How für Pflegelehrer – Mobilitätskonferenz

Expertenstandards Altenpflege

Der Deutsche Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V. in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen hat eine Veranstaltung: Know-how für Pflegelehrer in Köln organisiert und wir waren eingeladen.

Die Mobilitätskonferenz mit den folgenden Schwerpunkten vorgetragen vom Ehrengast Siegfried Huhn:

  • „Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege“
  • „Expertenstandard „Mobilitätsförderung“
  • „move in – richtig Lagern und Bewegen“.

Am Anfang wirkte die Veranstaltung als Werbung für eine private Hochschule, und für die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung kurz SBB. Viele, vor allem die jungen Auszubildenden, haben diese nicht erwartete Werbeveranstaltung aushalten können, und sie verließen den Hörsaal nach kürzester Zeit. Aus den Plakaten der besuchten Veranstaltung stach uns im Auge, dass „Wissen und Idealismus sind die Schlüssel für eine qualitätsgesicherte Pflege“ (Siegfried Huhn)

Ich wartete im Hörsaal, dachte mir nur: „Idealismus (Er kommt in seinem Durchgang durch seine Bewußtseinsformen nicht nur zu Vernunftsidee als regulativen Bedingungen fortgehender Erkenntnis!) Ist so etwas nicht DAS, was uns Auszubildende in der Pflege, schnell vorgeworfen wird?

Scheint es nicht eher als überrage dies mit der grauen Realität, so dass wir schnell unseren „Idealismus“ vergraben?

Alle warteten voller Erregung auf dem Mann des Tages, „Pflegeprominenz Siegfried Huhn“.

Siegfried Huhn, Mitglied der Expertengruppe der Nationalen Expertenstandards, der Mann, der sich mit Untersuchungen zu Stürzen in der Altenpflege, Entwicklung von Strategien zur Sturzverhütung, Studien zu Essen und Trinken (Möglichkeiten der Dehydratationsprophylaxe) in der Pflege alter Menschen intensiv beschäftigt hat; der Mann, der unzählbare Beiträge, zu den wichtigsten Themen aus der Pflege in der Fachpresse und in Büchern veröffentlichte, stand nun vor mir.

Letztendlich ist es der Mann den jeder Auszubildende mindestens 1-mal in seinem Azubileben gehört hat, und vielleicht, es ist zumindest wünschenswert, nach seinen Erkenntnissen bzw. Empfehlungen, als Pflegefachkraft arbeiten darf.

Ich stellte mir ihn vor, als einen ernsthaften, wenig zu verstehenden Wissenschaftler, mit einem Sprachgebrauch, den niemand so leicht nachvollziehen kann. Und kurz nachdem er die Bühne betrat lachte ich vor Freude. Seine offenen Worte gepaart mit seiner sympathischen Art und Weise fesselten das ganze Auditorium und waren ganz im Gegenteil verständlich.

Er trug sehr überzeugend vor, dass der Kernpunkt nach dem die Pflegekräfte ihrer Arbeit nachgehen sollen das (Fach-)Wissen sein sollte.

Gemessene Pflege kann man nur Leisten, wenn man die Expertenstandards anwendet.

Und traurig ist, bemerkte er, dass nur wenige wissen, wie viele der Expertenstandards es überhaupt gibt. Ebenso kritisierte der Pflegeexperte Siegfried Huhn die Lehrbücher die zur Ausbildung genutzt werden. Da sie sich viel zu wenig mit dem Thema Experten-Standards in der Pflege beschäftigen

Besonders interessant fand ich die Definitionen von Herrn Siegfried Huhn bezüglich der Mobilität bzw. der Mobilitätsförderung und des „Geh-fähig“ seins (diese Begrifflichkeiten standen bisher meist kontrovers zu meinen Definitionen)

Außerdem zitiere ich direkt aus seinem Praxisheft: Mobilität für die ambulante und stationäre Versorgung. Welchen Auftrag hat die Pflege?:
„Mobilität ist selten Gegenstand pflegerischer Kommunikation, konkrete Informationen über Ausprägung und Art der Mobilitätseinschränkungen werden kaum eingeholt und Mobilitätsressourcen nicht ausreichend berücksichtigt. Zumeist handelt es sich um nicht nachvollziehbare Einschätzungen zur Mobilität ohne Selbstauskünfte der Patienten oder Bewohner, und ohne dass die gesammelten Informationen Berücksichtigung im Pflegeprozess finden.“

Ich stimme ihm innerlich zu, dass eine Mobilitätsförderung heutzutage faktisch nicht stattfindet. Leider wird lieber fixiert als zur Bewegung bzw. Mobilität gefördert. Die Pflege möchte die Älteren vor Stürzen schützen, aber sie erkennt nicht, dass ein „Beinahe Sturz“, ein Gewinn für uns als Pfleger sein kann, und zusätzlich, dem Betroffenen (eigentlich Nichtbetroffenen) ist, da er bzw. sie dadurch eventuell erfahren, wo eine Gelegenheit besteht sich zu retten und durch abstützen den Sturz zu verhindern.

Wir nennen uns PflegeFACHkräfte, aber wir verstehen es nicht, dass unser Ziel die Risikominimierung ist, da wir das Problem bzw. Risiko nicht immer ganz beseitigen können. die Alten nicht heilen können. Ich meine, zu dem Aspekt, was wir auch vergessen, dass wir keine Erzieher sind. Statt die Rolle als Berater „Ich helfe jemanden seine Lösung zu finden“ – so laut Hr. Huhn, schlüpfen wir in eine Rolle „Besserwisser“ und geben unserem Klientel die fertigen Lösungen vor, und lassen (oft) keine anderen Strategien bzw. Meinungen zu. So etwas nach dem Motto:

Diese Lösung ist die einzige die es gibt.

Von diesem Tag nahm ich mit, dass die Pflege unbedingt benötigt

  1. Fachlichkeit – Umsetzung des „Neusten Stand der Künste“
  2. Forschung (zu eigentlich allen pflegerischen Gebieten)
  3. Wissensmanagement durch Validierbarkeit
  4. und dazugehöriger Qualitätsentwicklung

Alles Gute zum Namenstag

Der Tag heute,
altbekannt,
ist genau wie du benannt.
Drum heute mein Wunsch an dich,
genieß den Tag und freue dich!

Willkommen auf der Seite, die für immer Deinen Namen tragen wird.

Fülle Sie mit Leben, dies ist Dein eigener Bereich, Dein Zuhause im Weltweiten Netz.

Du bist einzigartig wunderbar.

viel Spaß wünscht Dir

Dein Admin 😉