“Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.“

Frieden schaffen ohne Waffen

Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.“ von Carl Sandburg, US-amerikanischen Dichter

Wie lange möchten wir noch zuschauen, wie tausenden Menschen irgendwo auf der Welt umsonst sterben! Wie lange halten wir es denn aus? Ist es nicht falsch, dass ein größter Rüstungskonzern Rheinmetall einen Fußballverein sponsert? Warum sind wir immer mehr Kriegswillig?

nicht mein Krieg!

Als polnisch deutsche Ehe, trotz unterschiedlichen Weltanschauung, anderen Kultur, Bildung und Humor (dem vor allem😉) leben wir in Liebe, Frieden und Freiheit. Nie mehr Krieg (nigdy więcej wojny) . Dafür kämpften unsere Großeltern und wir sollten es nie vergessen.

Westerplatte (Polen), ein Ort zum nachdenken.

🕊️

und nun stehen wir sehr kurz davor ,um alles wofür sie gekämpft haben, zu vernichten. Als ob die Geschichte uns nichts gelehrt hat, als ob es nicht genug Blut geflossen hätte, als ob es nie passieren würde.

Aachen. 01.06.2024

600 Bundes-Beamte und -Angestellte fordern von der Bundesregierung, Waffenlieferungen an Israel umgehend einzustellen

An alle, die diesen wichtigen Brief der ‘600’ noch nicht kennen! –

hier der Link dazu:

https://diefreiheitsliebe.de/politik/600-bundesbeamte-fordern-von-bundesregierung-waffenlieferungen-an-israel-umgehend-einzustellen/embed/#?secret=9cUmlCQc4d#?secret=JN1eM1cqrx

hier der Wortlaut:

Sehr geehrter Bundeskanzler Olaf Scholz,
sehr geehrter Wirtschaftsminister Robert Habeck,
sehr geehrte Außenministerin Annalena Baerbock,
sehr geehrter Justizminister Marco Buschmann,
sehr geehrter Finanzminister Christian Lindner,
sehr geehrte Entwicklungsministerin Svenja Schulze,
wir richten uns an Sie, weil wir als Bundesbeamtinnen und Angestellte im öffentlichen Dienst den Fundamentalprinzipien des Grundgesetzes verpflichtet sind. Art. 25 Satz 1 GG erteilt einen generellen Rechtsanwendungsbefehl in Bezug auf das Völkerrecht. Diese Vorschrift bewirkt nach Aussage des BVerfG, dass „die allgemeinen Regeln des Völkerrechts ohne ein Transformationsgesetz, also unmittelbar, Eingang in die deutsche Rechtsordnung finden und dem deutschen innerstaatlichen Recht im Range vorgehen.“ Israel begeht in Gaza Verbrechen, die im evidenten Widerspruch zum Völkerrecht und damit zum Grundgesetz stehen, dem wir als Bundesbeamtinnen und Angestellte im öffentlichen Dienst verpflichtet sind. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt politisch, wirtschaftlich und militärisch die völkerrechtswidrige Politik Israels in Gaza und den weiteren völkerrechtswidrig besetzten palästinensischen Gebieten. Es ist daher unsere Pflicht als Beschäftigte des Bundes, diese Politik der Bundesregierung zu kritisieren und daran zu erinnern, dass die Bundesregierung strikt die Verfassung und das Völkerrecht zu beachten hat.

Fast sechs Monate ununterbrochener und exzessiver militärischer Gewalt seitens der israelischen Besatzungsarmee (IOF) gegen die palästinensische Zivilbevölkerung haben zu insgesamt über 100.000 verletzten, vermissten und getöteten Menschen; über 1,9 Mio. Vertriebenen und zur vollständigen Zerstörung des Gazastreifens geführt. Die auf den Angriff der Hamas auf Israel am 07.10.2023 folgende Militäroffensive, die die israelische Regierung als „Selbstverteidigung“ deklarierte, ist in dem Ausmaß der Zerstörung in dieser kurzen Zeit einzigartig und so massiv, dass der Internationale Gerichtshof (IGH) mit Beschluss vom 26.01.20241 die Gewaltakte der IOF als „plausible Akte des Völkermords“ einstufte und
vorläufige Maßnahmen gegen Israel zur Abwendung des sich bereits zu diesem Zeitpunkt abzeichnenden Völkermordes der israelischen Regierung an der palästinensischen Zivilbevölkerung anordnete. Der IGH entschied u.a., dass humanitäre Hilfe für die hungernde Bevölkerung in Gaza ermöglicht werden müsse, sowie, dass Anstachelung zum Völkermord unterbunden und bestraft werden muss. Das Argument, die Hamas würde Zivilistinnen als menschliche Schutzschilde einsetzen, rechtfertige nicht den Einsatz dieser exzessiven Gewalt. Dieser Auffassung schlossen sich 15 von 16 IGH-Richterinnen an, darunter auch der
angesehene israelische Richter Aharon Barak.

Die israelische Regierung lässt seit Beginn ihrer Militäroffensive nahezu keine lebensnotwendigen Lebensmittellieferungen in den Gazastreifen, begeht damit Verbrechen gegen die Menschlichkeit und verursacht gezielt den Hungertod von hunderttausenden im Gazastreifen festgehaltenen Palästinenserinnen. Israel benutzt den Hunger gezielt als Kriegswaffe! Bereits am 10. Oktober 2023 bezeichnete Human Rights Watch daher den Gaza-Streifen als eine humanitäre Katastrophe. 70 % der getöteten Palästinenserinnen sind Frauen und Kinder, was UNICEF daher am 19.01.2024 als einen „israelischen Krieg gegen Kinder“ bezeichnete. Es sind zu viele dokumentierte Kriegsverbrechen seitens der israelischen Soldatinnen als das wir sie alle aufzählen könnten: sexualisierte Gewalt gegen palästinensische Frauen und Mädchen, Folter an Gefangenen, Phosphorbomben, die gezielte Zerstörung ziviler und humanitärer Einrichtungen sowie die gezielte Tötung von Mitarbeitenden von Hilfsorganisationen, Gesundheitspersonal und Journalistinnen etc. Allein in den ersten drei Monaten der Offensive im Gazastreifen hat Israel mehr als 45.000 Bomben eingesetzt. Dies entspricht vom Gewicht und der Zerstörung her mehr als drei nuklearen Bomben, die über Hiroshima von den USA abgeworfen wurden. Der Gazastreifen ist ein abgeriegeltes Territorium, aus dem niemand heraus oder hinein gelangt ohne die Erlaubnis der israelischen Regierung. Das israelische Ziel war daher von vornherein klar: Die absolute Zerstörung des Gazastreifens mit so vielen zivilen Opfern wie möglich. Die ranghöchsten israelischen Amtsträger haben ihre Ankündigungen der ersten Tage nach dem 7. Oktober 2023 innerhalb der letzten knapp sechs Monate in die Tat umgesetzt:

  • „Wir werden Gaza in eine einsame Insel verwandeln.“ Benjamin Netanjahu,
    Premierminister von Israel
  • „Der Schwerpunkt liegt auf dem Schaden und nicht auf der Genauigkeit.“ Daniel
    Hagari, Konteradmiral der Verteidigungsstreitkräfte Israels
  • „Wir kämpfen gegen menschliche Tiere, und wir handeln entsprechend.“ Yoav
    Gallant, israelischer Verteidigungsminister
  • „Das Einzige, was in den Gazastreifen gelangen sollte, solange die Hamas die von
    ihr festgehaltenen Geiseln nicht freilässt, ist nicht ein Gramm humanitäre Hilfe,
    sondern Hunderte von Tonnen Sprengstoff der Luftwaffe.“ Itmas Ben-Gvir, Minister
    für öffentliche Sicherheit in Israel
  • „Menschliche Tiere müssen als solche behandelt werden. Ihr wolltet die Hölle, ihr
    werdet die Hölle bekommen.“
    Ghassan Alian, Leiter der Militärkoordination Israel

Befeuert von diesen menschenverachtenden Aussagen begehen israelische Soldat*innen tagtäglich Kriegsverbrechen ungeheuerlichen Ausmaßes, die gefilmt und online von diesen geteilt werden, auch weil sie keinerlei Sanktionierung zu befürchten haben. James Elder, UNICEF-Sprecher, sagte am 22.03.2024: „Die Tiefe des Grauens übersteigt unsere Fähigkeit, es zu beschreiben (…) Es ist eine vollständige Vernichtung“.

Am 18.03.2024 meldete Reuters die Tötung von über 13.000 Kindern und über 31.000 getötete Menschen insgesamt. Tausende werden vermisst und befinden sich noch immer unter den Trümmern, aus denen
sie nicht geborgen werden können und lebendig begraben sind.
Am 9. November 2023 bezeichnete der Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres den Gazastreifen als den „größten Friedhof für Kinder“. Der hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borell, konstatierte am 18.03.2024, dass „der Gazastreifen vor dem 7. Oktober 2023 das größte Freiluftgefängnis der Welt war, seit dem 7. Oktober 2023 ist es der größte Freiluftfriedhof der Welt.“

Die Verbrechen des israelischen Militärs erstrecken sich auch ungestraft über den Gazastreifen hinaus. Im Westjordanland wurden seit dem 7. Oktober 2023 mehr als 350 Palästinenserinnen getötet und mehr als 5.000 Palästinenserinnen gefangen genommen. Damit war 2023 das tödlichste Jahr für Palästinenserinnen im Westjordanland seit dem Jahr 1948, der Staatsgründung Israels, bei der 750.000 Palästinenserinnen aus ihren Häusern vertrieben wurden und etwa 15.000 Palästinenserinnen getötet wurden. Vor dem 7. Oktober 2023 wurden allein im Jahr 2023 mehr als 300 Palästinenserinnen, über 150 davon Kinder, durch die israelische Armee getötet. All diese Verbrechen geschehen in einem rechtsfreien Raum, ohne dass Israel Sanktionen zu befürchten hätte. Das ist kein demokratisches Handeln innerhalb eines funktionalen Rechtsstaates. Israel ist ein Apartheidsstaat, das der israelischen Bevölkerung Demokratie gewährt, während die nach internationalem Recht illegal besetzte palästinensische Bevölkerung systematisch und strukturell entrechtet wird. Die israelische Regierung hat weder den Beweis angetreten, dass sie die Bestimmungen aus dem Beschluss des IGH vom 26.01.2024 umgesetzt hat, noch ist sie der kürzlich verabschiedeten Resolution des VN-Sicherheitsrates vom 25.03.2024 mit Anordnung zu einem sofortigen
Waffenstillstand nachgekommen.
Die vorsätzliche Missachtung internationalen Völkerrechts durch Israel erfolgte sogar mit Ansage durch dessen Premierminister Benjamin Netanjahu, der am 14.01.2024 verkündete:
„Niemand wird uns aufhalten – nicht Den Haag, nicht die Achse des Bösen und auch sonst niemand“. Trotz dieser Absichtserklärungen liefert die Bundesregierung weiterhin Kriegswaffen nach Israel und verletzt damit eigene Vergaberichtlinien und verstößt eklatant gegen internationales Völkerrecht. Der 7. Oktober 2023 wird als isoliertes Ereignis gesehen und daraus ein Selbstverteidigungsrecht Israels abgeleitet, ohne die über 75 Jahre andauernde israelische Besatzung, Ausbeutung und Unterdrückung der palästinensischen Zivilbevölkerung anzuerkennen und zu kontextualisieren.

Unsere Pflicht, der völkerrechtswidrigen Politik der Bundesregierung entschieden zu widersprechen, leitet sich nicht zuletzt auch aus § 60 Bundesbeamtengesetz in Verbindung mit Art. 25 GG sowie der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes und der Eilrechtsschutzentscheidung des IGH vom 26.1.2024 ab. Wir beziehen uns mit diesem Schreiben auch auf die „Erklärung der transatlantischen Beamtinnen zu Gaza: Es ist unsere Pflicht, uns zu äußern, wenn die Politik unserer Regierungen falsch ist“, veröffentlicht am 2. Februar 2024. Mit dem Schlagwort der „Staatsräson“ wird ein vermeintlich juristischer Begriff kreiert, der sich weder definieren lässt noch irgendwo gesetzlich oder verfassungsrechtlich verankert ist. Dieser Begriff wird sodann zur Rechtfertigung der eigenen Politik immer wieder herangezogen und hat damit die bedingungslose Unterstützung eines Unrechtsstaates zur Folge. Insbesondere muslimische Mitbürgerinnen werden von der Bundesregierung unter Generalverdacht gestellt und gezwungen, sich zu Israel zu bekennen oder andernfalls zu Unrecht als Antisemit*innen an den Pranger gestellt und mit dem Entzug ihrer Grundrechte bedroht. Damit schürt die Bundesregierung Angst, anstatt den Begriff der Staatsräson zu definieren und sich dem in Deutschland festverankerten strukturellen antimuslimischen Rassismus und dem Antisemitismus ernsthaft anzunehmen. Sinnbildlich für diese Einseitigkeit ist die Missachtung des Bundeskanzlers der Trauer der in Deutschland lebenden
palästinensischen Angehörigen. Öffentliche Beileidsbekundungen gab es von ihm nur für
israelische Angehörige.

Mit Blick auf die historische Verantwortung Deutschlands im Zusammenhang mit mehreren von Deutschland in der jüngeren Geschichte begangenen Genoziden sehen wir es daher als Pflicht der Bundesregierung, hier ihrer historischen Verantwortung nachzukommen und ihre völkerrechtswidrige und einseitige Unterstützung Israels unverzüglich zu beenden und die Reputation Deutschlands, die hierdurch empfindlich Schaden davon getragen hat, wenigstens teilweise wiederherzustellen. „Nie wieder“ ist JETZT und deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, folgende Maßnahmen unverzüglich einzuleiten bzw. aktiv zu unterstützen:

  1. Deutschland hat sich entschieden und unmissverständlich gegenüber Israel und allen internationalen Gremien für einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen einzusetzen;
  2. Deutschland hat Waffenlieferungen an die israelische Regierung mit sofortiger Wirkung einzustellen;
  3. Deutschland muss alles in seiner Macht Stehende tun, um Israel dazu zu veranlassen, Hilfslieferungen unverzüglich in den Gazastreifen zu lassen. Jede weitere Verzögerung seitens Israels muss sanktioniert werden und Deutschland muss entsprechende Maßnahmen, die in seiner eigenen Sphäre liegen auch umgehend einleiten. Dazu gehört das Einfrieren politischer wie auch wirtschaftlicher Beziehungen mit Israel.
  4. Deutschland hat die Zahlungen an UNRWA im Gazastreifen mit sofortiger Wirkung wieder aufzunehmen, u.a. auch weil es bis heute keine Beweise der israelischen Regierung für ihre haltlosen Anschuldigungen gegen das VN Hilfswerk gegeben hat.
  5. Schließlich muss sich Deutschland entschieden für die Anerkennung eines palästinensischen Staates innerhalb der völkerrechtlich festgelegten Grenzen aus der Resolution 242 des UN-Sicherheitsrates von 1967 aktiv einsetzen.

Bedauerlicherweise werden Stimmen, die das völkerrechtswidrige und menschenverachtende Vorgehen der israelischen Regierung kritisieren, durch die Bundesregierung systematisch ruhiggestellt und Kritiker*innen werden marginalisiert und kriminalisiert (z.B. Berlinale 202413, wöchentliche Demonstrationen, Soziale Medien, etc.). Auch wir befürchten im Zusammenhang mit unserer Meinungsäußerung eine Kriminalisierung und Pönalisierung, weshalb wir die Namen der Unterzeichnenden bewusst nicht offenlegen. Es ist verstörend und eine äußerst besorgniserregende Entwicklung, dass die vom Grundgesetz geschützte Meinungsäußerungsfreiheit in Deutschland im Jahr 2023 und 2024 so sehr eingeschränkt ist, dass wir uns zu diesem Schritt veranlasst sehen.


Berlin, im April 2024

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Frieden anstatt Krieg! – Offener Brief an alle Politiker und die Presse in der BRD, am 21. März 2024 – Markus Stockhausen (Musiker, Erftstadt)

Frieden anstatt Krieg!

Offener Brief an alle Politiker und die Presse in der BRD, am 21. März 2024

Sehr geehrte Damen und Herren,

Frieden anstatt Krieg!

Als eine Stimme aus dem Volk der Deutschen spreche ich für all diejenigen, die sich sehnlichst Frieden wünschen, in der Ukraine, in Gaza und an allen anderen Kriegsorten auf der Welt. In meinem Umkreis kenne ich niemanden, der den Kriegskurs der deutschen Politik gut findet oder unterstützt, aber sehr, sehr viele, die darüber empört und entsetzt sind.

Wir kennen Kriege seit Jahrtausenden. Sie werden vorbereitet und durchgeführt mit klarem Kalkül. Es geht dabei immer wieder um die Vermehrung von „Macht und Geld“, wofür eine Elite im sicheren Hintergrund rücksichtslos das Leben unsagbar vieler Menschen zerstört. Ein uraltes Paradigma. Es hat ausgedient. 

Nun ist es also wieder soweit. Blut klebt an unseren Händen: Die BRD sendet Waffen in die Ukraine, nach Israel (Deutschland ist zweitgrößter Waffenlieferant Israels) und sonst wohin, und beteiligt sich damit an Kriegen, die wir, das Volk, überhaupt nicht wollen. Aber danach werden wir ja nicht gefragt. Hunderttausendfacher Tod und Verwüstung in der Ukraine bedeutet Riesengewinne für Rhein-Metall und vor allem die amerikanische Kriegsindustrie.

In der Präambel unseres Grundgesetzes heißt es: „…von dem Willen beseelt, … dem Frieden der Welt zu dienen …“ und im Artikel 2 des 2+4-Vertrages: „…daß von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird. … Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik erklären, daß das vereinte Deutschland keine seiner Waffen jemals einsetzen wird, es sei denn in Übereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen.“ 

Waffen in Kriegsgebiete zu liefern, ist das genaue Gegenteil des Friedensgebotes!

Unsere dringlichste Aufgabe MUSS der Friedensdialog sein. Der Frieden wäre längst da, wenn wir dieselbe Energie, die wir jetzt zur Verteidigung der Ukraine und zum Herstellen der Waffen, zur Aufrüstung auch unseres Militärs usw., für Friedensinitiativen einsetzten!   

Im Übrigen: zu glauben, wir könnten Russland “besiegen”, ist völliger Irrsinn. Mit kriegerischen Mitteln und Maßnahmen erreichen wir lediglich, dass unsere Volkswirtschaft und die internationalen Beziehungen auf Jahrzehnte hinaus zerstört werden, und wir uns dabei Russland nachhaltig zum Feind zu machen! Während es Frieden in Europa doch nur in Partnerschaft mit Russland geben kann!

Gedenken wir der Opfer

von „9/11“ — über 3.000 Menschen, die höchstwahrscheinlich dem Narrativ ‚Terrorangriff‘ ‚geopfert‘ wurden, damit der längst vorbereitete Irak-Krieg begonnen werden konnte – eine ‚false flag‘ action?

Osama Bin Laden — einst unterstützt, dann diffamiert, verfolgt und gelyncht, der Krieg in Afghanistan, der zigtausend Tote forderte, unter Beteiligung der Deutschen

Saddam Hussein — einst gefördert, dann diffamiert, verfolgt und gelyncht – mehr als 300.000 Tote im Irak

Muammar al-Gaddafi in Libyen — immer wieder dasselbe Muster. Destabilisierung eines Landes, dann Raub. Unliebsame Konkurrenten werden ausgeschaltet.

Der Syrienkrieg — zehntausende Tote und Millionen Vertriebene

Hundertausende (!!!) Tote bereits im Ukrainekrieg auf beiden Seiten. Große Zerstörungen. Landnahme der Ukraine durch westliche Finanzinvestoren (Black Rock u.a.). Der mögliche Friedensschluss im März 2022 wurde von westlicher Seite sabotiert!

1.200 Tote in Israel, und bereits weit über 30.000 Tote Palästinenser in Gaza. Es reicht!

Welche Werte vertritt die Bundesregierung? Muss sie sich nicht ausschließlich für Friedensmaßnahmen einsetzen? Wie kommt es, daß sie stattdessen immer weiter Waffen in Kriegsgebiete liefert?

Unsere Vision sollte eine friedliche Weltgemeinschaft sein, in der sich alle Nationen gegenseitig respektvoll unterstützen und Konflikte friedlich beilegen. Der Wille ist entscheidend.

Mit freundlichem Gruß, Markus Stockhausen (Musiker, Erftstadt)

friedliche Grüße

Marzena Blank

falls wir eines Tages den Krieg gegen Russen verloren haben werden

Falls wir eines Tages den Krieg gegen den Russen verloren haben werden, dann bestimmt deswegen, weil wir NICHT GENUG Waffen geliefert haben.
Wir werden verloren haben, weil wir NICHT GENUG unsere Söhne und Tochter in den Krieg geschickt haben und Regierungskritiker diffamiert haben.

Wir werden verloren haben, weil wir den Menschen NICHT GENUG Angst vor einem russchichen Feind gemacht haben. Wir werden verloren haben weil wir nicht genug gefroren haben und in viel zu warmen Wohnungen gelebt haben. Wir werden verloren haben, weil wir viel zu oft geduscht haben.
Weil wir NICHT GENUG technische Mittel zur Überwachung geschickt haben.
Weil wir NICHT GENUG getan haben, um den Menschen Hass gegenüber Menschen mit russchicher Nationalität erweckt haben.
Weil wir NICHT GENUG Grundrechte und Freiheiten fristlos eingeschränkt haben.

Falls das Russland gesiegt haben wird, dann bestimmt deswegen, weil wir NICHT GENUG Nazi waren.

Marzena Blank

Wie weit ist es in unserem Land gekommen, dass eine Frau, alleine auf dem Weg zu einer genehmigten Friedensdemonstration von einer vermummten Gruppe am hellichten Tag in einer vollen Stadt in aller Öffentlichkeit so angegriffen wird?

Gestern, am 04. Februar 2023 gegen 17 Uhr, ereignete sich auf dem Weg zur Demonstration ‘Alternarrentiefpreis’ #AC0402 am Eurogress in Aachen ein Vorfall, welchen ich nicht undokumentiert stehen lassen möchte.
Ich bin von der sogenannten ‘Antifa’ am Elisenbrunnen umzingelt, körperlich angegriffen und am weitergehen gehindert.
Diese, teilweise bis zur Unkenntlichkeit vermummten, meist minderjährigen versuchten rabiat mein Schild (auf dem Foto oben) für die Demonstration zu zerstören und äußerten lautstark, dass ich hier eine Illegale wäre und ich soll mich verpissen. Solch krasse ausländerfeindlichen Äußerungen hörte ich schon lange nicht mehr und es passt einfach nicht in das Bild eines so genannten Antifaschisten. Verängstigt, aufgrund der Anzahl und dem Auftreten der ca. 20 meist männlichen gewaltbereit wirkenden Jugendlichen versuchte ich beruhigend auf die Gruppe einzuwirken. Aufgrund der großen Anzahl von Besuchern der Stadt und weiteren auf dem Weg zur Demo befindlichen Querdenkern, welche auf den Vorfall aufmerksam wurden, kam es zu keinem Tumult und ich konnte meinen Weg begleitet unter lautstarken Beschimpfungen der aggressiv wirkenden Antifa fortsetzen. Ufffff…..

Offener Brief an den Aachener Karnevalsverein

Werter AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil, werter Prinz Guido, werte Damen und Herren des Elferrats!

Zu Ihrer Wahl, Frau Baerbock den Orden wider den tierischen Ernst zu verleihen, gratulieren wir. Sie würdigen Madame als “moderne Ritterin im besten Sinne”. Treffender geht’s nicht, denn wie heißt es so schön: „Vor allem für Jungritter eigneten sich zum Erproben ihrer Kriegstechniken die Turniere.“ Mag Madame in der Bütt des AKV „feinstes politisches Florett schwingen“ in der Realität ist Frau Baerbock tief in den Krieg gegen Russland verstrickt, denn sie will „Russland ruinieren“. 

Krieg ist in der Tat tierischer Ernst: für die Menschen in Kriegsgebieten, deren Leib und Leben bedroht ist und deren Hab und Gut vernichtet wird. Für die Menschen, die aus Kriegsgebieten flüchten, die ihre Familien verlassen und ihre Heimat verlieren. Für die Soldaten und Söldner, die getötet oder verletzt werden, für deren Kinder, die einen Elternteil verlieren. Auch für unsere Umwelt ist Krieg eine Katastrophe, denn Waffen werden mit vielen wertvollen Ressourcen unserer Erde produziert, um just diese Erde und das Leben darauf zu vernichten. Tierisch ernst ist Krieg für mindestens 350 Millionen Menschen auf dieser Erde, die Hunger leiden und an Unterernährung sterben, weil der Reichtum unserer Erde in hohem Maße diesen Menschen vorenthalten und in Rüstung und Krieg gesteckt wird. Ernst ist der Wirtschaftskrieg gegen Russland auch für viele Menschen hier in Aachen, denn sie müssen wegen der enormen Preissteigerungen der Heizkosten frieren, können keine hochwertigen Lebensmittel mehr kaufen und ihr Erspartes schmilzt dahin.

Krieg ist aber auch tierisch ernster Gewinn, z.B. für Rüstungskonzerne, wo sicherlich allabendlich die Korken knallen – ja, die lieben den Krieg, weil er so hohe Gewinne abwirft. Wer liebt noch den Krieg? Diejenigen, die ihn anzetteln, um Terrain zu gewinnen und die Erde auszubeuten. So ist Russland ein vielversprechendes Terrain für die US-amerikanischen Globalkonzerne, denn die haben ihr eigenes Land schon weitgehend ausgebeutet und sind jetzt scharf auf die Ressourcen Russlands, also scharf auf Krieg.

Jeder Krieg ist ein Verbrechen. Doch da Ritter nun mal im Dienst ihrer Herren stehen und diese Herren Geld und Macht mehren wollen, müssen die Ritter also in den Krieg ziehen. Kein anderer Ritter, der bisher vom AKV gewürdigt wurde, hat die kriegerische Ritterrolle so tadellos ausgefüllt wie Frau Baerbock.

Doch schauen wir einmal kurz auf Ihre Argumente:

Sie ehren Madame, weil …“sie für eine Außenpolitik auf Augenhöhe, im Einsatz für Frieden, Sicherheit und Klimaschutz, Demokratie und Menschenrechte steht.“

Außenpolitik auf Augenhöhe?    durch dienern und buckeln den USA gegenüber, durch „Russland ruinieren“?

Einsatz für Frieden?                     durch Waffenlieferungen in Kriegsgebiete mit der Begründung: „Unsere Waffen helfen, Menschenleben zu retten“, durch: , “… Krieg gegen Russland”?

Einsatz für Sicherheit?                durch Missachtung europäischer Interessen?

Einsatz für Klimaschutz?            durch Frackinggas aus den USA und Katar?

Einsatz für Demokratie?              durch Äußerungen wie: „egal, was meine deutschen Wähler denken”?

Einsatz für Menschenrechte?     durch Unterstützung des autoritären Regimes in Kiew?

Weiter so, Ihr Ritter, so eine kriegerische Ritterin hatten Sie noch nie in der Bütt!

Wenn dann der Ukraine-Krieg durch NATO-Unterstützung zum atomaren Inferno wird, können Sie ja noch mal überlegen.

Friedliche Grüße

Marzena Blank

‚Aachener für eine menschliche Zukunft‘, ‚Arbeitskreis-Gewerkschafter/innen Aachen‘, ‚Freie-Linke Aachen‘, ‚Friedensinitiative Querdenken241-Aachen‘, ‚Mahnwache Leuchtturm ARD Aachen‘