Joy of Gospel Jahreskonzert 2018 in Düren

Darnita Rogers Joy of Gospel

Jahreskonzert 2018 Joy of Gospel in Düren

Joy of Gospel Jahreskonzert Düren
Joy of Gospel Jahreskonzert Düren

Am 18. März 2018 in der Christuskirche in Düren fand ein Jahreskonzert von dem Chor Joy of Gospel  statt. Schon eine Stunde vor Beginn bei Eiseskälte draußen  warteten Gospel Musik-Liebhaber geduldig vor der Kirche.  Nach Öffnung der Kirchentür war der Raum sofort mit Jung und Alt voll.

Dann kam SIE – Joy of Gospel Chorleiterin – Darnita Rogers und sorgte von der ersten Minute an für gute Laune, Herzlichkeit und Schunkeln der Zuschauer.

Darnita Rogers Joy of Gospel
Darnita Rogers Joy of Gospel
Joy of Gospel Darnita Rogers
Joy of Gospel

Eine Diva mit lyrischer Sopranstimme, egal was sie singt es klingt immer nach Weltstar. Sie spielt mit den Zuschauern und schau spielt mit ihrem ganzen Körper vor und mit den Zuschauern, aber auch mit ihrem Chor.

Joy of Gospel
Darnita Rogers Joy of Gospel

Eine Sex-Bombe (obwohl vielleicht dieser Ausdruck zum Kirchen Ambiente nicht so genau passt) von welcher man sich nicht satt sehen konnte. Mit ihrem Tanz, ihren leisen und kraftvollen Tönen, und vor allem mit ihrem Ehemann, mit ständiger Betonung auf wundervollen – Kirk Rogers.

Joy of Gospel Kirk und Darnita Rogers
Joy of Gospel Kirk und Darnita Rogers

Wir haben den Joy of Gospel Chor letztes Jahr in Langerwehe zum ersten mal gehört und uns sofort in das stimmgewaltige Auftreten verliebt.

Joy of Gospel Jahreskonzert Düren
Joy of Gospel Jahreskonzert Düren 

 

Joy of Gospel wird seit  2012 von Darnita und Kirk Rogers geleitet. Die beiden Amerikaner stehen für  Black Gospel  – der ursprünglichen Form amerikanischer Gospelmusik.

Joy of Gospel
Joy of Gospel

Schade, dass es so wenig Konzerte von Joy of Gospel gibt.  Wir werden dieses Jahr auf jedem Fall wieder nach Langerwehe kommen und an Open Air Festival Gospel meets Gospel im Töpfereimuseum Langerwehe teilnehmen.

Joy of Gospel
Joy of Gospel
Joy of Gospel
Joy of Gospel
Joy of Gospel
Joy of Gospel
Joy of Gospel
Joy of Gospel

Danke Joy of Gospel für die tollen Momente! Wir kommen wieder!

Joy of Gospel
Joy of Gospel

Rag’n Bone Man in Köln am 6. März 2018 Konzert

Ragn-Bone-Man-Konzert-Cologne-2018

Konzert von Rag’n Bone Man im Palladium in Köln

Auf diesen Abend mit dem Konzert von Rory Graham alias Rag’n Bone Man  haben wir uns schon lange  gefreut – es war ein Weihnachtsgeschenk… mit dem Auspacken mussten wir jedoch bis zum 6. März warten. Die Halle des Kölner Palladium war voll bis zum letzten Rand und alle kamen in  bester Stimmung.

Ragn-Bone-Man-Konzert-Cologne-2018 Vorgruppe
Ragn-Bone-Man-Konzert-Cologne-2018 Thales

Nach dem Support von einem schlumpfähnlichen Rapper Thales und  einer schwarzen Schönheit mit Weltstar- Stimme  mit Namen Grace Carter kam er endlich, und winkte uns einfach zu.

Ragn-Bone-Man-Konzert-Cologne-2018 GRACE CARTER
Ragn-Bone-Man-Konzert-Cologne-2018 GRACE CARTER

Jeder Song brachte uns Gänsehaut Momente. Er wirkte sehr gut gelaunt (obwohl sein Erscheinungsbild aus dem Fernsehn wirkte erst auf mich etwas ernsthaft, verschlossen und irgendwie unerreichbar). Als  er lachte, wirkte er so ehrlich. Die ganze Band hatte Spaß an dem gemeinsamen musizieren.

Ragn-Bone-Man-Konzert-Cologne-2018
Ragn-Bone-Man-Konzert-Cologne-2018

Rory Graham sorgte mit seinen tiefen Stimme für Intimität und emotionale Momente einerseits und für Spielereien mit Publikum anderseits.

Ragn-Bone-Man-Konzert-Cologne-2018
Ragn-Bone-Man-Konzert-Cologne-2018

Weihnachtssingen auf dem Tivoli 2017

Tivoli-Weiihnachtssingen-2017
Weihnachtssingen auf dem Tivoli

Am 17. Dezember 2017 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Aachen und die Alemania Fan-IG, sowie der Eurogress Aachen das jährliche Weihnachtssingen auf dem neuen Tivoli in Aachen.

Das Weihnachtssingen fand zum fünften mal statt und zum ersten mal wurden Tickets verkauft um Geld in die leeren Kassen der Alemania zu bringen.

Es kamen 21.505 Besucher. Leider war der Stadion nicht voll besetzt.

Am Eingang bekamen wir Singheftchen und eine Kerze. Dank einer Einladung der Firma gypsylon Software durften wir gemeinsam den Abend in einer Loge geniessen mit bereitgestellten Buffet und den besten Blick auf die Bühne.

Schon das Vorprogramm mit einem Posaunenchor, Kinder- und Jugendchor, dem Gospelchor und Instrumentalvrein war sehr beeindruckend.

Bevor es richtig los ging kam das Friedenslicht aus Bethlehem und es wurde das Glockengeläut des Aachener Doms abgespielt – atemberaubend!

„Freue dich Welt, dein König naht…“ erstmal instrumentalisch, danach begrüßten die 21.505 Stimmen die Herren Gerd Mertens, Siegmar Müller und Robert Moonen. Die Spannung stieg, da das Stadion schien im Kerzenlicht und Jupp Ebert sang wie ein Weltstar „Have I told you“. Wir fühlten uns wie in einem besonderen Konzert mit einer sentimentalen Stimmung. Neben den ganz bekannten Liedern wie „Kling Glöckchen, klingelingeling“, „Leise rieselt der Schnee“, und „ Alle Jahre wieder“ sangen wir auch die Vereinshymnen der Alemania Aachen „Wir sind Aachen“ und „Du bist ein Stolz und meine Liebe, TSV“ mit Begleitung vom lauten trommeln einiger Fans. Aber auch für mich weniger bekannte Lieder wie „Macht hoch die Tür“, „Tochter Zion“ oder „Stern über Bethlehem“ haben alle 21.505 Stimmen , dank des tollen Heftes singen können. Zu unserer großen Beglückung kam auch das Stück „Feliz Navidad“ , wo die Kinder unserer mexikanischen Freunde ihren Spaß hatten, und den ganzen Text ohne Liederheft singen konnten – eine erfreuliche Aussicht für die ganze Firma gypsylon und auch die benachbarten Logen.

Beeindruckt hat uns besonders der Chor der Gospelhaus International Chapel Aachen , der von Nicholas Doudu geleitet wurde. Herr Doudu hat das ganze Publikum mit seiner Musik im Blut, geweckt und animiert zum mitmachen. Er brachte Bewegung und wieder etwas Wärme in die Beine.

Wir fanden zum Teil die Akustik einfach zu laut, ein wenig leiser wäre stimmungsvoller gewesen. Auch das Licht hätte man auslassen können, durch das Kerzenlicht konnte jeder seinen Liedertext sehen, und die besondere Atmosphäre im Stadion wäre noch eindrucksvoller gewesen, aber Sicherheit geht vor.
Wir sind mit einem seligen Gefühl nach Hause gefahren und kommen nächstes Jahr garantiert wieder. Jeder konnte mal in sich gehen und zur Ruhe kommen oder einfach nur die Atmosphäre genießen. Es war eine wunderbare Mischung aus Stimmen und Stimmung. Wir sind so dankbar für solche Momente, wo jeder, egal ob schwarz oder weiss, jung oder alt, arbeitslos oder Geschäftsmann, Kosmopolit oder Bauerntölpel, eins waren und im Namen des Gottes oder für Gott gesungen haben.

Es wurde an diesem Abend ca. sieben Tausend Euro gespendet.

Voraussichtlich finden wir uns wieder auf dem Tivoli zum nächsten Weihnachtssingen zusammen am 23.12.18. Wir hoffen nun auf ein paar „einfachere“ Lieder zum mitsingen für die Kinder.

Know How für Pflegelehrer – Mobilitätskonferenz

Expertenstandards Altenpflege

Der Deutsche Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V. in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen hat eine Veranstaltung: Know-how für Pflegelehrer in Köln organisiert und wir waren eingeladen.

Die Mobilitätskonferenz mit den folgenden Schwerpunkten vorgetragen vom Ehrengast Siegfried Huhn:

  • „Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege“
  • „Expertenstandard „Mobilitätsförderung“
  • „move in – richtig Lagern und Bewegen“.

Am Anfang wirkte die Veranstaltung als Werbung für eine private Hochschule, und für die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung kurz SBB. Viele, vor allem die jungen Auszubildenden, haben diese nicht erwartete Werbeveranstaltung aushalten können, und sie verließen den Hörsaal nach kürzester Zeit. Aus den Plakaten der besuchten Veranstaltung stach uns im Auge, dass „Wissen und Idealismus sind die Schlüssel für eine qualitätsgesicherte Pflege“ (Siegfried Huhn)

Ich wartete im Hörsaal, dachte mir nur: „Idealismus (Er kommt in seinem Durchgang durch seine Bewußtseinsformen nicht nur zu Vernunftsidee als regulativen Bedingungen fortgehender Erkenntnis!) Ist so etwas nicht DAS, was uns Auszubildende in der Pflege, schnell vorgeworfen wird?

Scheint es nicht eher als überrage dies mit der grauen Realität, so dass wir schnell unseren „Idealismus“ vergraben?

Alle warteten voller Erregung auf dem Mann des Tages, „Pflegeprominenz Siegfried Huhn“.

Siegfried Huhn, Mitglied der Expertengruppe der Nationalen Expertenstandards, der Mann, der sich mit Untersuchungen zu Stürzen in der Altenpflege, Entwicklung von Strategien zur Sturzverhütung, Studien zu Essen und Trinken (Möglichkeiten der Dehydratationsprophylaxe) in der Pflege alter Menschen intensiv beschäftigt hat; der Mann, der unzählbare Beiträge, zu den wichtigsten Themen aus der Pflege in der Fachpresse und in Büchern veröffentlichte, stand nun vor mir.

Letztendlich ist es der Mann den jeder Auszubildende mindestens 1-mal in seinem Azubileben gehört hat, und vielleicht, es ist zumindest wünschenswert, nach seinen Erkenntnissen bzw. Empfehlungen, als Pflegefachkraft arbeiten darf.

Ich stellte mir ihn vor, als einen ernsthaften, wenig zu verstehenden Wissenschaftler, mit einem Sprachgebrauch, den niemand so leicht nachvollziehen kann. Und kurz nachdem er die Bühne betrat lachte ich vor Freude. Seine offenen Worte gepaart mit seiner sympathischen Art und Weise fesselten das ganze Auditorium und waren ganz im Gegenteil verständlich.

Er trug sehr überzeugend vor, dass der Kernpunkt nach dem die Pflegekräfte ihrer Arbeit nachgehen sollen das (Fach-)Wissen sein sollte.

Gemessene Pflege kann man nur Leisten, wenn man die Expertenstandards anwendet.

Und traurig ist, bemerkte er, dass nur wenige wissen, wie viele der Expertenstandards es überhaupt gibt. Ebenso kritisierte der Pflegeexperte Siegfried Huhn die Lehrbücher die zur Ausbildung genutzt werden. Da sie sich viel zu wenig mit dem Thema Experten-Standards in der Pflege beschäftigen

Besonders interessant fand ich die Definitionen von Herrn Siegfried Huhn bezüglich der Mobilität bzw. der Mobilitätsförderung und des „Geh-fähig“ seins (diese Begrifflichkeiten standen bisher meist kontrovers zu meinen Definitionen)

Außerdem zitiere ich direkt aus seinem Praxisheft: Mobilität für die ambulante und stationäre Versorgung. Welchen Auftrag hat die Pflege?:
„Mobilität ist selten Gegenstand pflegerischer Kommunikation, konkrete Informationen über Ausprägung und Art der Mobilitätseinschränkungen werden kaum eingeholt und Mobilitätsressourcen nicht ausreichend berücksichtigt. Zumeist handelt es sich um nicht nachvollziehbare Einschätzungen zur Mobilität ohne Selbstauskünfte der Patienten oder Bewohner, und ohne dass die gesammelten Informationen Berücksichtigung im Pflegeprozess finden.“

Ich stimme ihm innerlich zu, dass eine Mobilitätsförderung heutzutage faktisch nicht stattfindet. Leider wird lieber fixiert als zur Bewegung bzw. Mobilität gefördert. Die Pflege möchte die Älteren vor Stürzen schützen, aber sie erkennt nicht, dass ein „Beinahe Sturz“, ein Gewinn für uns als Pfleger sein kann, und zusätzlich, dem Betroffenen (eigentlich Nichtbetroffenen) ist, da er bzw. sie dadurch eventuell erfahren, wo eine Gelegenheit besteht sich zu retten und durch abstützen den Sturz zu verhindern.

Wir nennen uns PflegeFACHkräfte, aber wir verstehen es nicht, dass unser Ziel die Risikominimierung ist, da wir das Problem bzw. Risiko nicht immer ganz beseitigen können. die Alten nicht heilen können. Ich meine, zu dem Aspekt, was wir auch vergessen, dass wir keine Erzieher sind. Statt die Rolle als Berater „Ich helfe jemanden seine Lösung zu finden“ – so laut Hr. Huhn, schlüpfen wir in eine Rolle „Besserwisser“ und geben unserem Klientel die fertigen Lösungen vor, und lassen (oft) keine anderen Strategien bzw. Meinungen zu. So etwas nach dem Motto:

Diese Lösung ist die einzige die es gibt.

Von diesem Tag nahm ich mit, dass die Pflege unbedingt benötigt

  1. Fachlichkeit – Umsetzung des „Neusten Stand der Künste“
  2. Forschung (zu eigentlich allen pflegerischen Gebieten)
  3. Wissensmanagement durch Validierbarkeit
  4. und dazugehöriger Qualitätsentwicklung

Polonicus Preis 2017

Die Verleihung  des POLONICUS-Preises 2017 fand zum neunten male im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt.

Die Polonicus Preisträgerin in der Kategorie Kultur Agnieszka Holland, auf die ich mich besonders freute, da Sie Filme der besonderen Art produziert, war leider verhindert. Stattdessen kam Ihre Tochter Katarzyna, die mit dem Satz : „Sie werden garnicht merken, dass Agniezka nicht da ist, weil wir uns sehr gleichen“ die Sympathie des Publikums auf Ihrer Seite hatte.

Ganz besonders hervorzuheben war die Rede von dem Polonicus Preisträger in der Kategorie Dialog Werner Jostmeier. Mit voller Leidenschaft und mit Herz sprach er über deutsch – polnische Freundschaften, dass fast in jeder Familie in Deutschland mindestens ein polnischer Vorfahre zu finden sei, über seine Vorfahren, die vielen Kriege und über die Generation die seit über 70 Jahren ohne Krieg im Herzen Europas aufwächst. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen und rannte sofort nach der Verleihung auf ihn zu um mich für seine Worte zu bedanken und war ganz überrascht, dass er auch Interesse an mir zeigte, indem er fragte, wer ich bin und was ich mache.

Ich freue mich auch darüber, dass auch ganz „normale“ Bürger solch eine Anerkennung bekommen uns mit dem Polonicus Preis in der Kategorie Polonia ausgezeichnet werden. Frau Aldona Głowacka-Silberner pflegt polnische Traditionen in Hannover und Niedersachsen.

Schon beim betreten des Krönungsaales im Aachener Rathaus bildete sich eine Menschentraube um Lech Wałęsa, dem Star des Abends, der nicht wollte aber musste (nie chcem ale muszem), welcher für sein Lebenswerk mit dem Polonicus Ehrenpreis ausgezeichnet wurde.
Wie auch zur Zeit seiner Präsidentschaft, da war ich 11 Jahre alt, ist er auch heutzutage kein Mann der großen Worte. Ein: „Ani Be Ani Me Ani Kukuryku“ kam jedoch nicht vor 😉

Hier ein paar persönliche Eindrücke